Auf was sollte ich bei der Auswahl einer privaten Krankenversicherung achten, ...
welche Vorteile bietet sie mir und wo finde ich entsprechende Angebote?
Mit dem Hintergrund der ständig wachsenden Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung und den immer eingeschränkteren Leistungen der Krankenkassen sind immer mehr Versicherten auf der Suche nach Versicherern, die ihnen einen gleichbleibenden Schutz im Krankheitsfall bieten. Vielen erscheint in diesem Moment die
private Krankenversicherung als die beste Alternative, da sie gegenüber der GKV mehrere Vorteile bietet. So dient der PKV nicht das Einkommen als Berechnungsgrundlage der Beiträge - es werden hier Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand des Antragstellers zu Grunde gelegt. Besonders gut verdienende Arbeitnehmer können so den einen oder anderen Euro sparen. Zudem bietet sie einen weitaus umfassenderen Leistungskatalog als
gesetzliche Krankenkassen. Die privaten Versicherer übernehmen zum Beispiel zumindest teilweise die Anfertigung einer Sehhilfe oder tragen zu einem wesentlich höheren Prozentsatz Kosten für Zahnbehandlungen. Weitere Vorteile entstehen etwa im stationären Bereich durch die Chefarztbehandlung und den Anspruch auf ein 1- oder 2-Bett Zimmer. Daneben gewährt die private Krankenversicherung ihren Mitgliedern relativ große Freiheiten bei der Auswahl ihrer behandelnden Ärzte. In der Regel kann eine Behandlung durch jeden niedergelassenen Arzt erfolgen, ohne dass eine Versicherungskarte oder Überweisung vorliegen muss.
Allerdings setzt die Bundesregierung dem Wechsel der Versicherung sehr enge Grenzen. Gerade Arbeitnehmer und Angestellte sollten sich bereits vor dem Anfordern eines Online-Versicherungsvergleiches über diese Rahmenbedingungen informieren. Denn in einigen Fällen lohnt sich bereits der
Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse, um einen Teil der Beiträge einzusparen. Ob sich ein Wechsel rechnet, zeigt ein einfacher Vergleich zwischen der bestehenden Versicherung und anderen Angeboten. Das eingesparte Kapital kann einer Zusatzversicherung zu Gute kommen und fördert so wiederum die eigene Gesundheit.
Wer aber trotz allem in die PKV wechseln möchte, sollte sich über die Voraussetzungen informieren. Erst wenn das Arbeitsentgelt dauerhaft über der Versicherungspflichtgrenze liegt, ist ein Wechsel überhaupt erst möglich. Für das Jahr 2008 muss also ein Einkommen von mindestens 48.150 Euro erreicht werden. Im letzten Jahr lag diese Grenze noch bei 47.700 Euro. Hat man diese bereits 2007 überschritten, berechtigt dies aber noch nicht zum Eintritt in die private Krankenversicherung. Erst wenn die Versicherungspflichtgrenze, die in Medien und Literatur auch als Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) bezeichnet wird, mindestens in drei aufeinanderfolgenden Jahren überschritten wird, dürfen Angestellte und Arbeitnehmer ihre Versicherung frei wählen. Aus diesem Grund werden Berufseinsteiger, selbst wenn deren Einkommen beim Eintritt in ein Angestellten-Verhältnis über der JAEG liegt, für die nächsten 36 Monate in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Da sich in den letzten Jahren der Tarifdschungel immer weiter verdichtet hat, ist ein
Versicherungsvergleich auf jeden Fall zu empfehlen. Nur so lassen sich aus der Masse verschiedenster Angebote schnell die passenden Tarife finden und miteinander vergleichen.
Selbständige und Freiberufler haben es in diesem Punkt wesentlich einfacher. Sie können ohne die Bindung an bestimmte Wartezeiten den Anbieter wechseln und müssen lediglich die vorgeschriebenen Kündigungsfristen einhalten. Ähnlich gestaltet sich die Situation für Beamte. Denn anderes als bei Angestellten und Arbeitnehmern entsteht für diese Personengruppe keine Versicherungspflicht. Einen Teil der Gesundheitsvorsorge übernimmt der zuständige Dienstherr und kommt damit seiner Fürsorgepflicht nach. Für die verbleibenden Kostenanteile ist der Beamte selbst verantwortlich. Welcher Versicherer die besten Beihilfeoptionen in seinen Tarifen bietet, zeigt die Gegenüberstellung in einem unverbindlichen Onlinevergleich.
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