Lohnt sich eine Krankenzusatzversicherung und welche sind besonders sinnvoll?
Seit Einführung der Gesundheitsreform und weiteren Streichungen im Leistungskatalog der
GKV fragen sich immer wieder viele Versicherte, was denn ihr Versicherungsschutz eigentlich noch Wert ist und äußern ihren Unmut offen über diese Situation. Dabei bietet eine private
Krankenzusatzversicherung eine willkommene Möglichkeit, den Schutz der Gesundheit um ein Vielfaches zu erweitern. Diese übernehmen einen Teil der Kosten, welche dem Versicherten durch Heil- und Hilfsmittel bzw. Therapie entstehen würden. Gerade im Bereich der Zahn- und Augengesundheit rechnet sich der Abschluss einer Zusatzversicherung in jedem Fall. Denn die Leistungen der gesetzlichen Versicherungen sind in den letzten Jahren immer weiter zusammengestrichen worden. Und die wenigen Euro pro Monat sind gegenüber den Kosten für eine neue Brille oder Kontaktlinsen sicher zu verschmerzen, muss man als Mitglied der gesetzlichen Versicherung doch die Kosten hierfür aus eigener Tasche bezahlen. Noch gravierender wirkt sich der Abschluss einer Zusatzversicherung beim Zahnersatz aus.
Hier übernehmen die Kassen nur noch Festzuschüsse in Höhe von 50% der Behandlungskosten. Grundlage für diese Festlegung ist der Befund des Zahnarztes, aufgrund dessen mit den medizinisch notwendigen Behandlungsformen gearbeitet wird. Kostet ein einfacher Zahnersatz zum Beispiel 700 Euro, so ersetzt die GKV nur 350 Euro. Die restlichen Kosten muss der Versicherte selbst übernehmen. Sollte er sich daneben für eine etwas teurere Behandlung entscheiden, steigt der Eigenanteil noch weiter. Mit Hilfe einer Zahn-Zusatzversicherung kann dieser weitaus niedriger ausfallen. Neben diesen Zusatzversicherungen sollten Angestellte bei Aufenthalten im Ausland eine Reisekrankenversicherung abschließen, da sich der Schutz gesetzlicher Kassen hier auf ein Minimum beschränkt und Betroffene so schnell einem erheblichen Teil der Kosten selbst tragen müssen. Außerdem kann es sich unter Umständen lohnen, eine Versicherung für zusätzliche Leistungen im Falle eines Krankenhausaufenthaltes abzuschließen. Auf diese Weise kommt man auch als Mitglied der GKV in den Genuss einer Privatbehandlung. Auf die Unterbringung in einem Ein-Bett-Zimmer kann aber verzichtet werden. Hierdurch lassen sich die Kosten für die Ergänzungstarife verringern.
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