In welcher Form kann beim Abschluss einer KFZ-Versicherung gespart werden?
Bieten die Versicherer besondere Tarife und was gilt es hier zu beachten?
Autofahren wird bekanntlich immer teurer. Die Benzinpreise steigen immer weiter, durch neue Umweltvorgaben aus Berlin und Brüssel wird die steuerliche Belastung immer höher und die verschiedenen Versicherungsunternehmen kündigen in regelmäßigen Abständen Beitragserhöhungen an. Dabei lässt sich gerade mit der
KFZ-Versicherung mitunter eine beachtliche Summe sparen. So bieten die Unternehmen zum Beispiel besondere Tarife für bestimmte Personengruppen an. Familien mit Kindern werden etwa Vergünstigungen eingeräumt, da die Risiken hier niedriger eingestuft werden als bei Singles. Daneben locken die Versicherungen mit weiteren großzügigen Rabatten, etwa für Besitzer von Neuwagen oder mit einem Bonus für Wenigfahrer. Wird das Auto zusätzlich in einer Garage oder einem Carport untergestellt, winken weitere Vergünstigungen, welche sich am Jahresende im Portmonee bemerkbar machen.
Neben den bereits angesprochenen Rabatten kann es sich durchaus lohnen, die Versicherungen auch dann zu vergleichen, wenn man als Fahrzeughalter nicht zu den begünstigten Personenkreisen zählt. Da die Versicherungsunternehmen das System der Schadensfreiheitsklassen unterschiedlich bewerten und hierdurch beträchtliche Unterschiede in der Beitragsgestaltung auftreten können, zahlt sich ein
Versicherungsvergleich aus. Durch die Neubewertung der schadensfreien Jahre winken mitunter beträchtliche Einsparungen bei den Beiträgen. Um nach dem Abschluss des Vertrages weiter sparen zu können, sollte jeder Fahrzeugbesitzer darüber nachdenken, kleinere Schäden aus eigener Tasche zu tragen. Denn: sobald die Leistungen der Versicherung in Anspruch genommen werden, droht eine Rückstufung in den Schadensfreiheitsklassen, was zu höheren Beiträgen führen würde. Gerade nach langjährigen und unfallfreien Jahren bietet sich ein solches Vorgehen an.
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