Kredit Sicherheit
Wie werde ich als Kreditnehmer vom Gesetz geschützt?
Mit der Unterschrift unter einen Kreditvertrag geht der Darlehensnehmer eine große Verantwortung ein, Schließlich muss der Schuldner die Rückzahlung über einen langen Zeitraum gewähren und hat nebenbei noch die normalen Lebenshaltungskosten zu tragen. Viele Schuldner werden während der Laufzeit des Darlehens von der Frage begleitet, wie sie eigentlich geschützt sind. Natürlich können die Forderungen nicht einfach über die Köpfe der Kreditnehmer liquidiert werden. Genauso wenig haben Banken das Recht, die
Zinsen einfach nach eigenem Ermessen zu verändern. Es sei den, das allgemeine Zinsniveau ist gestiegen. Eine wesentliche Schutzfunktion übernimmt die bindende Wirkung der Unterschrift unter einen Darlehensvertrag. Das Bürgerliche Gesetzbuch verpflichtet die Banken zur Einhaltung der Vertragsbedingungen.
Sollte es trotz allem einmal vorkommen, dass die vorübergehende Zahlungsunfähigkeit droht, müssen die Schuldner von sich aus aktiv werden. Um einer Zwangsvollstreckung oder dem Offenbarungseid zuvor zukommen, empfiehlt es sich, frühzeitig den Kontakt zu den betreffenden Banken zu suchen. Häufig lassen die Kreditinstitute sich zu einer Stundung der fälligen Tilgung überreden und schaffen so wieder finanziellen Spielraum.
Ein beliebtes Mittel zur Liquidierung von Forderungen ist die Kontopfändung. Damit kann der Gläubiger die Zahlungsfähigkeit des Schuldners stark einschränken. Spätestens hier muss gehandelt werden. Der Gesetzgeber bietet jedem Schuldner die Möglichkeit, egal ob es sich um Forderungen aus einem Online- oder
Ratenkredit handelt, die Pfändung wieder aufzuheben um wenigstens die Lebenshaltungskosten zu bestreiten. Erst ab einer bestimmten Einkommenshöhe kann der Gläubiger auf das Arbeitsentgelt zugreifen.