Bonität | Kreditwürdigkeit
Was bedeuten die Begriffe Bonität und Kreditwürdigkeit?
Ein gut gefülltes Portmonee und ein großer Wagen mögen zwar Wohlstand zum Ausdruck bringen, mit
Bonität hat das allerdings eher wenig zu tun. Denn Bonität spiegelt sich nicht im aktuellen Guthaben, sondern auch dem bisherigen Finanzgebaren wider.
Der Begriff wird vor allem von Banken benutzt und steht eigentlich für Kreditwürdigkeit. Banken prüfen die Bonität, um sichergehen zu können, dass sie ihr Geld auch ordnungsgemäß und im vereinbarten Zeitrahmen zurück erhalten. Wer dabei bereits negativ aufgefallen ist, einen
Kredit hat platzen lassen und damit mangelnde Zuverlässigkeit bewiesen hat, dem wird die Bonität in der Regel abgesprochen.
Die Bonität ist damit eines der wesentlichen Kriterien dafür, ob ein Kunde einen Kredit bewilligt bekommt oder nicht. Zu Hilfe genommen werden bei der Bonitätsprüfung vor allem Auskunfteien wie die
SCHUFA, bei denen alle Daten, die mit Finanzgeschäften zu tun haben, ob Konto oder Kredit, gespeichert werden. Hinzu kommen das Einkommen und eventuell vorhandener Besitz wie ein Haus oder eine Wohnung. Immer wichtiger werden in diesem Zusammenhang auch die so genannten, auf Statistiken beruhenden Rating-Systeme, die von Kreditinstitut zu Kreditinstitut unterschiedlich sind.