Etwa 120.000 Deutsche, die in der landwirtschaftlichen Unfallversicherung organisiert sind, erhalten in diesen Tagen Post von der Berufsgenossenschaft. Alle diese Menschen erhalten eine Rente wegen eines Betriebsunfalls oder berufbedingten Krankheiten. Nun tritt voraussichtlich bereits am ersten Januar ein neues Gesetz der Bundesregierung in Kraft, welches besagt, dass alle Rentenempfänger auch eine hohe Einmalzahlung bekommen können, anstatt der monatlich gezahlten Rente. Mit Auszahlung einer solchen Geldsumme würde die laufende Rente abgefunden und ab sofort nicht mehr gezahlt werden. (mehr…)
Ganz neue, bzw. andere Wege geht derzeit die Deutsche, gesetzliche Unfallversicherung (DGUV). Arbeitnehmer, die im kommenden Jahr und darüber hinaus einen Arbeitsunfall haben und aus diesem Grund eine bleibende Behinderung zu verkraften haben, können die Leistungen der Unfallversicherung flexibler abrufen als früher. Die Rede ist von der Wahlmöglichkeit, ob die UV bereits während der Rehabilitation mit Sachleistungen hilft und hierfür die Kosten übernimmt, oder ob lediglich eine Geldleistung erbracht werden soll. Konkret kann also ein Versicherungsnehmer mit geltenden Ansprüchen sowohl den Rollstuhl direkt, als auch das Geld für eine Anschaffung eines Rollstuhls bekommen. (mehr…)
Wenn es bei einer Unfallversicherung im Schadensfall zu klären gilt, ob wirklich gezahlt werden muss, werden die Versicherungsprüfer immer sehr hellhörig wenn plötzlich das Wort „Umweg“ genannt wird. Häufig ist nämlich der Umweg der Grund für die Entsagung der Versicherungsleistung. Ganz anders im Fall eines achtjährigen Schülers, welcher jetzt vor dem Bundessozialgericht verhandelt wurde. Auch hier war die Ausgangslage die, das der Schüler nach Schulschluss zwar seinen Heimweg antrat, aber einen Umweg machte und dort verunfallte, weil er aus dem Schulbus erst zwei Haltestellen später als üblich ausstieg. (mehr…)
Fakt ist das die Fahrt nach Hause auch über eine Tankstelle oder eine ähnliche Location führen darf, aber die zeitliche Abweichung zu einem normalen Arbeitsweg darf nicht zu groß sein. Fährt nun also ein Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit mit seinem Fahrzeug noch zum Tanken und macht er dabei einen Umweg besteht der Versicherungsschutz durchaus in vollem Umfang. Eine Abweichung von dem eigentlichen Weg zu einer anderen Tankstelle stellt hingegen eine private Fahrt dar. (mehr…)
Wenn man nur die reinen Haftungsansprüche beleuchtet, die von Insassen des eigenen Fahrzeugs nach einem Unfall geltend gemacht werden könnten, muss man sagen, das so eine Insassen-Unfallversicherung nicht erforderlich ist. Die ohnehin notwendige Kfz-Haftpflicht deckt im Normalfall umfassend alle Schäden ab und das gilt auch für die anwesenden Insassen, die zum Zeitpunkt eines Unfalls in dem versicherten Fahrzeug sitzen. (mehr…)