Riester Rente – je früher desto besser

Veröffentlicht in der Kategorie Altersvorsorge, Baufinanzierung am 23. Dez. 2009

2010 – so wird es im Rahmen der Bekanntgabe all der neuen Veränderungen für die Verbraucher in der Politik dargestellt, wird etliche positive Erleichterungen schaffen, vor allem auch im Bereich der Altersvorsorge.

Eigenheimfinanzierung Marke Riester

So können vorsorgewillige Verbraucher ab dem kommenden Jahr ihren Neubau oder den Immobilienerwerb über das Modell Wohn-Riester dann auch in Angriff nehmen, ohne als Eigenkapital die bisherige Mindestgrenze von 10.000 Euro vorweisen zu müssen. Diese Anforderung ließ den Umstieg von der klassischen Riester-Rente auf Eigenheimfinanzierung Marke Riester bisher nur für einen erlesenen Kreis von Sparern möglich werden, die bereits seit einer ganzen Weile in die private Altersvorsorge dieser Form investiert hatten.

Inflation reduziert Sparleistung auch bei privater Rente

Doch auch solche Korrekturen durch den Gesetzgeber nur Entlastung der Bürger mit Interesse am Eigenheim als Absicherung für die Zeit nach dem aktiven Berufsleben ändert an einer Tatsache nach Meinung von Rentenexperten nichts Wesentliches. Denn während viele Sparer bei der Rentenplanung noch immer einzig auf die monatlichen geleisteten Beträge als Faktor achten, wird nach wie vor zu oft vergessen, dass vor allem die Dauer der Einzahlungen in die Riester Rente und andere Vorsorgmaßnahmen massiven Einfluss auf die Rentenhöhe im Alter hat. Wichtig ist dieser Punkt natürlich vor allem für die jungen Berufstätigen, die nach Studium oder Ausbildung erst einmal die neue finanzielle Situation genießen möchten.

Höhere Kalkulation bezieht Inflationsrisiko mit ein

Dabei können gerade sie Risikofaktoren wie die Inflation entgegenwirken, indem sie zeitig mit der Einzahlung beginnen. Einfache Kalkulationen zeigen, dass die Inflation schon zum Beginn in die Berechnungen einbezogen werden sollten. Experten sehen einen Aufschlag von bis zu drei Prozent pro Jahr bei der Rente als sinnvoll an.

Daraus resultiert nach rund 20 Jahren ein Mehrbedarf von bis zu 60 Prozent, der bei monatlichen Leistungen zu berücksichtigen ist. Sollte dieser Höchstwert am Ende im Rentenalter zu hoch angesetzt sein, umso besser. Dann steht den Riester-Sparern eben noch mehr Rente zur Verfügung. Aber im Auge behalten sollten die Anleger die Inflation in jedem Fall, um auf negative Veränderungen gefasst zu sein.

Hinterlasse eine Antwort