Ratenkredite häufig keineswegs kostenlos und ohne Zinsen
Veröffentlicht in der Kategorie Kredit am 25. Jun. 2009
Von „geilem Geiz“ und ähnlichen Slogans ist die Werbung in Deutschland regelrecht übersättigt. Der Handel versucht die Kunden mit zahllosen angeblich zinslosen Finanzierungsmodellen wieder an die Regale und zum Konsum zu locken.
Doch nur die wenigsten Angebote auf dem Sektor der Ratenkredite halten auch der genaueren Betrachtung eines Experten stand. Das lassen aktuell einmal mehr die Verbraucherzentralen erkennen, die sich erneut mit der Thematik der Finanzierungskäufe auseinandergesetzt haben, weil diese Möglichkeiten das Konsumverhalten vieler Verbraucher zunehmend verändert haben.
Gerade die Gruppe der jüngeren Konsumenten lässt sich nur allzu gern und oftmals unüberlegt auf die angeblich günstigen Angebote ein. Von einem Zinssatz in Höhe von null Prozent kann jedoch nur selten gesprochen werden. Vielmehr sind die Kosten von den Anbietern mitunter hinter bestimmten Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen versteckt, um dort in aller Stille doch noch Kosten zu verursachen.
Wer also als Verbraucher den neuen Fernseher oder die neue Couch mit einem Ratenkredit erledigen will, sollte ganz genau hinschauen. Die Mehrkosten der Kredite sind unterschiedlicher Natur. Einmal sind es die Gebühren für die Kontoführung, an anderer Stelle werden hohe Bearbeitungsgebühren von den Anbietern verlangt.
Und im Handumdrehen kommen auf die Verbraucher durch die zusätzlichen Kosten beim Ratenkredit doch nicht Zinssätze zu, die sich von denen bei üblichen Konsumkrediten nur rudimentär unterscheiden.
