Die Weltmacht Nummer 1 hat aus Fehlern gelernt und Konsequenzen aus der umfassenden Kreditkrise gezogen. Die Richtlinien für die Kreditvergabe wurden deutlich verschärft.
Die amerikanische Zentralbank hat endlich reagiert und Schwachstellen in der Kreditvergabe, in der so genannten Regulierung Z, beseitigt. Ein Darlehen für einen Hauskauf ohne die Überprüfung der Bonität des Kunden. Was in Deutschland undenkbar ist, war bis vor wenigen tagen in den USA nicht nur möglich, sondern sogar gängige Praxis. Das vorhandene Regelwerk zur allgemeinen Kreditvergabe ließ dies ohne weiteres zu. Dies ließ die FED mit sofortiger Wirkung verbieten und ab jetzt werden Kunden mit dem Wunsch nach einem zu finanzierenden Eigenheim auf Herz und Nieren, bzw. auf Bonität und Einkommen hin überprüft. Mehr Transparenz zwischen Finanzierer und Kunde ist gefordert und wird nun endlich umgesetzt.
Was unter dem ehemaligen FED-Präsidenten Greenspan noch unter „ferner liefen“ angehandelt wurde, ist unter dem Eindruck der Krise die laxe Kreditvergabe nun endgültig Geschichte. Vor allem die höher verzinslichen Sublime-Kredite sind im Fokus, waren sie es doch, die an weniger Zahlungskräftige Kunden ausgegeben wurden. Aber neben den verstärkten Maßnahmen zur Kontrolle von Darlehen und Kundenbonität wird es auch zum Thema Werbung für Finanzierungen strengere Richtlinien geben. Auch Gebühren und Strafzahlungen werden überarbeitet. Bereits zum Oktober soll die veränderte Regulierung Z in Kraft treten.
