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Die US-Kreditkrise ist wieder da

Posted in Wirtschaft / Finanzen von Redaktion am 11. Jul. 2008

Die Immobilienkrise hatte man schon für tot erklärt und jetzt geraten zwei der größten amerikanischen Hypothekenbanken immer tiefer in den Strudel fauler Kredite.

Totgeglaubte leben bekanntlich länger und wie aus heiterem Himmel benötigen Hypothekenbanken plötzlich frisches Kapital. Alleine die zwei am stärksten betroffenen Banken Fannie Mae und Freddie Mac benötigen nach Schätzungen zusammen alleine 75 Milliarden Dollar neues Geld. Fachleute sagen zu Recht, wenn schon diese beiden Banken Probleme bekommen ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Hiobsbotschaften vermehrt zunehmen, denn niemand ist dann noch sicher. Zwar sind sich die gleichen Fachleute auch sicher, dass die veröffentlichte Studie nur ein Worst-Case-Szenario beschreiben und im schlimmsten falle wohl auch die US-Regierung nachhelfen würde, dennoch haben sich Prognosen von Analysten nachtschwarz gefärbt.

Dass dieses Denken durchaus berechtigt ist, zeigt der Status den beide Banken weltweit haben. Zusammen verfügen diese Banken über 5 Billionen Dollar Kapital und unterstützen rein rechnerisch jedes zweite Haus in den USA mit ihren Krediten.

Ob diese neuerliche Welle der US-Krise auch den europäischen Markt mitreißt, bleibt abzuwarten, gilt aber als unwahrscheinlich, zumindest insofern, als das jenes us-amerikanische Ausmaß nicht erreicht werden wird. Die Liquidität vor allem deutscher Banken ist gesichert und auch das europäische Kreditgeschäft ist nicht in Gefahr.

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