Nicht nur zum Bezahlen ist die Kreditkarte gut, sondern gerade im Urlaub lassen sich auch vermehrt die so genannten Revolving-Funktionen nutzen.
Die Zusatzleistungen rund um die Kreditkarten sind vor allem für Urlauber im Ausland eine schöne Sache, denn man muss in der schönsten Zeit des Jahres mal nicht auf den Geldbeutel achten. Die Kreditkarte macht ihrem Namen auch alle Ehre und ermöglicht dem urlaubenden Inhaber der Karte mehr Geld auszugeben, als eigentlich vorhanden ist. Entspannt im Urlaub und die Abrechnung erfolgt erst Wochen später, wenn man zu Hause wieder angekommen ist. Natürlich muss dann nicht die gesamte Schuldsumme auf einmal zurückgezahlt werden, aber zu Bedenken ist, dass durch die ratenweise Rückzahlung Zinsen die Gesamtsumme erhöhen.
Wie eine Art Dispositionskredit ist auch die Kreditfunktion einer Kreditkarte zu verstehen, nur gibt es Fristen für die stufenweise Rückzahlung. Der Schuldzins liegt auf einem Niveau mit dem Zins eines Dispositionskredits eines Girokontos und beträgt nach Angaben der Berliner Verbraucherzentrale im Schnitt bei 13 Prozent. Wer hier nur den Mindestsatz zahlt, zahlt viel drauf. Gekoppelt sind Kreditkarten meist auch noch mit Funktionen rund um das Sammeln von Bonuspunkten, Verknüpfungen mit Rabatten durch die Benutzung der Karte und verschiedene Versicherungsdienstleistungen. Es empfiehlt sich genau zu prüfen welche Funktionen genutzt werden sollten und welche vielleicht aus Kostengründen lieber ungenutzt bleiben. Die Vertragsbedingungen sind also unbedingt zu verstehen und genau zu lesen.
Je mehr klein gedruckte Klauseln, Extrakosten und Unflexibilität ein Angebot aufweist, desto vorsichtiger sollte man als Kunde werden.
