Kleine und mittelständische Betriebe bleiben in Sachen Finanzierung sehr konservativ und setzen nach wie vor auf klassische Kredite um Anschaffungen zu finanzieren.
Wie teuer es sein kann konservativ zu handeln, zeigen die Anschaffungspläne und Finanzierungsmodelle vieler kleinerer und mittelständischer Unternehmen. Immer noch herrscht der klassische Kredit vor, wenn es um neue Firmenwagen und Ähnliches geht. Gerade bei Firmenwagen könnte das Leasing deutlich flexibler und günstiger als ein Finanzierungsmodell gestaltet werden. Hohe Zinskosten werden meist grundlos in Kauf genommen und ein deutlicher weiterer Nachteil ist die doppelte Bindung von Eigenkapital.
Nach einer Studie ist die Praxis immer noch sehr verbreitet, denn über 60 Prozent der befragten Unternehmen bestätigten diese Geschäftspraxis wieder den Vorteilen. Auch die durchführenden Sparkassen und Banken bestätigen dass der Kredit lieber angenommen wird, als alternative Methoden. Bei Leasing sind scheinbar die Risiken für viele Unternehmer einfach zu unüberschaubar, denn die vorherrschende Meinung ist, dass die günstigen Leasingkonditionen irgendwo an anderer Stelle wieder herein geholt werden. Der Leasinggeber mag zunächst auf Kostendeckung verzichten, doch bei Fahrzeugrückgabe wird selbst der kleinste Kratzer für den Leasingnehmer oftmals zum unkontrollierbar hohen Kostenfaktor. So zumindest die Argumentation der Unternehmer. Trotz vielleicht schlechter Erfahrungen, sollte man sich dem Leasing nicht ganz entziehen.
Leasing schont, im Gegensatz zum Kredit, dass Eigenkapital, die eigene Bonität und auch das Rating. Ein Vorteil der für so manches Unternehmen wichtig sein könnte.
