Der Traktor vom Bauern um die Ecke. Das Faxgerät in der Sparkassenfiliale im Dorf und auch rund jeder vierte PKW der an einem vorbeisaust, hat eine Sache mit all den Anderen gemeinsam. Sie alle sind geleast und immer mehr Sachen lassen sich leasen. Neben Beratung, Wartung und Service und Pflege gibt es bei zunehmend mehr Händlern für den Erwerb eines Produkts auch gleich einen maßgeschneiderten und passenden Leasingvertrag hinzu. Vendor-Leasing heißt die Methode ganz genau und was eigentlich schon seit den siebziger Jahren besteht, weitet sich jetzt auf immer mehr Branchen aus. Vor dreißig Jahren wurden vornehmlich Kassen und Bürogeräte so vermittelt und heute ist inzwischen alles „leasbar“.
Vertriebsleasing ist inzwischen zu rund 40 Prozent am Markt vertreten, so schätzen es auch Unternehmensberater und Finanzexperten. Der Grund dafür ist die komplette Produktpalette, die von Händlern nun aus einer hand angeboten werden kann. Vertrieb, Service, Wartung und Pflege bringen natürlich viel mehr Geld ein, als ein normaler Verkauf und die spätere Erfüllung von Garantieansprüchen. Kunden profitieren von der niedrigen Finanzbelastung einer Leasingfinanzierung und von dem andauernden Service durch den Hersteller.
Auch für den Endkunden ist zum Beispiel im Falle einer Neuwagenanschaffung Leasing durchaus eine gute Methode, das Fahrzeug zu finanzieren und gleichzeitig durch den Händler in einem guten Zustand halten zu lassen und entweder schlussendlich zu übernehmen, oder am Schluss der Leasingzeit auf ein anderen Modell umzuschwenken. Neben finanziellen Vorteilen bleibt man auch flexibel.
