Wie präsent das Thema Kredite in den Medien ist, hätte man sich vor rund zehn Jahren kaum vorstellen können. Kein anderes Bankenprodukt hat sich von der grauen Maus, über die man besser gar nicht erst spricht, zu einem absoluten Verkaufsschlager entwickelt. Immer mehr Menschen nutzen geliehenes Geld für die Verwirklichung von Träumen und der Realisation von Projekten, doch birgt ein Kredit nicht nur Möglichkeiten, sondern auch Pflichten. Leider überblicken viele Kunden nicht die monatliche Kreditbelastung und nicht selten entwickelt sich sogar ein günstig und fair konzipierter Kreditvertrag zu einer persönlichen Kostenfalle, aus der man so ohne weiteres nicht mehr raus kommt. Für dieses Thema muss also eine Sensibilisierung her und deswegen gibt es jetzt bereits schulische Aufklärung rund um den Kredit, wie man ihn bekommt und wie man in der Folge mit ihm umgehen muss.
Die vorhandenen Medienpakete sind für Schüler der Ober- bzw. auch der gymnasialen Oberstufe geeignet und zeigen nicht nur die verschiedenen Kreditformen auf, sondern auch die unterschiedlichen Konzeptionen, die dahinter stecken. Fallbeispiele erklären den Ablauf eines Kredits und berichten über die Beantragung, über die Bewilligung und Ausschüttung des Geldes und auch über die anschließende Rückzahlung. Lehrer, die ihren Schülern diese Hilfe mit auf den Weg geben wollen, können sich im Internet über die angebotenen Pakete informieren und das Unterrichtsmaterial direkt dort anfordern. In einer Zeit, wo geliehenes Geld die normalste Sache der Welt zu werden scheint, gleichzeitig aber private Insolvenzen zunehmen, sollte eine frühe Bildung in dem Thema gewährleisten, dass diese Entwicklung sich nicht zum Unwohl der Bevölkerung entwickelt.
