Leasing ist auf dem Vormarsch und immer mehr Menschen nutzen diesem Form der Finanzierung vor allem bei der Anschaffung eines neuen Fahrzeugs. Doch der Druck des Wettbewerbs zwingt viele Anbieter und Händler zu verschiedenen Maßnahmen, die schlussendlich Kunden und Händler arg aneinander geraten lassen.
Vor allem bestehende, kleinere Schäden (Kratzer, Dellen und ähnliches) und auch andere Gebrauchsspuren können für einen Händler eine Goldgrube bedeuten. Die anstehende Diskussion versucht eine Lösung dafür zu finden was normale Gebrauchsspuren sind und was Schäden sind, die über das normale Maß hinaus gehen. Natürlich kämpft der Händler jetzt um bare Münze, denn alles was den Wert des Fahrzeugs mindert, senkt den Restwert und löst eine entsprechend hohe Nachzahlung aus.
Da es in diesen Fällen immer mehr Differenzen zu klären gibt, die auch bisweilen vor Schiedsmännern und Gerichten landen, will die Industrie jetzt mit Gütesiegeln wieder das angeknackste Vertrauen zwischen Händlern und Kunden verbessern. Dennoch bleibt die Gewissheit, dass bei sehr knapp kalkulierten Leasingraten, das so genannte dicke Ende am Schluss kommt. Geld machen am Schluss ist die Devise und das auch nur, weil einheitliche Richtlinien, die alles klären sollten, bisher noch nicht geschrieben sind.
Verschiedene Verbände treten mit unterschiedlichen Regeln und Richtlinien an, doch nutzt es dem Kunden schlussendlich nichts, wenn die Fahrzeugrückgabe zu einem Problem wird.
