Immer wieder hört man in Verbindung mit der Vergabe von Krediten und Banken sowie Sparkassen den Begriff Privatkredit. Im eigentlichen Sinne ist jemand der einen Privatkredit vergibt, nicht gewerblich tätig. Ein Kreditinstitut, welches im gesteckten Rahmen der Kreditbestimmungen arbeitet, ist eben nicht privat und kann also auch keinen Privatkredit vergeben.
Umgangssprachlich wird der Begriff Privatkredit von Banken und Sparkassen häufig verwendet, obgleich es doch um ganz normale Kredite geht. Diese Kredite sollten aber besser als Ratenkredite bezeichnet werden. Ein Unternehmen, welches also gewerblich Kredite an Konsumenten vergibt, handelt niemals „privat“ und somit ist der Privatkredit auch nicht korrekt. Das Kreditwesen und die Kreditvergabe sind also bisweilen undurchsichtig und sollte ein Kredit nötig sein, ist eine intensive Informationsbeschaffung im Vorfeld unabdingbar.
Wichtig ist auch der so genannte Kreditvergleich, denn nicht jeder Kredit hat die gleichen Konditionen und Vertragsinhalte. Die Unterschiede heraus zu arbeiten schafft häufig spätere, finanzielle Freiräume und spart Kosten vor und während des laufenden Kredits. Auch bei kleineren Summen ist der Vergleich wichtig, denn wer möchte schon unnütz drauf zahlen. Das Beispiel des Privatkredits und der damit zusammen hängenden Namensproblematik zeigt deutlich, dass es bereits an den ersten Informationen zu Krediten und ähnlichen Dingen Stolperfallen gibt, die man kennen und somit auch möglichst auslassen sollte.
