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Altersvorsorge - Der Brave ist der Dumme?

Posted in Riester-Rente von Redaktion am 17. Jan. 2008

Das mag so mancher gedacht haben, als er die verschiedenen Negativmeldungen über die Riester-Rente gehört hat. Ein Leben lang sparen und am Schluss mit nichts dastehen. Dieses Schicksal droht nach verschiedenen Rechnungen verschiedener Quellen Millionen von Geringverdienern. Dies kam zustande, weil die Bezüge aus einem Riester-Vertrag im Alter durchaus angerechnet werden und zwar auf die Grundsicherung, die allen zusteht. In so manch einem Rechenbeispiel stand dann am Schluss eine schwarze Null unter dem Strich, trotz jahrelanger Sparerdisziplin.

Rund zehn Millionen Verträge gibt es und der Staat finanziert jährlich mit gut 2,2 Milliarden Euro durch staatliche Zulagen mit. Auch Steuervorteile gibt es, von denen vornehmlich Sparer die Kinder haben profitieren. Bei diesen Zahlen war natürlich auch die Verunsicherung groß und eine These wie „Wer riestert spart für das Sozialamt“ haben die Situation aktuell undurchsichtig gemacht und die Stimmung schwankt von Unwissenheit, zu Unsicherheit und Verärgerung. Auch Sozialverbände und Versicherungen laufen gegen die derzeit gültige Regelung Sturm. Herbe Kritik wächst gegen die bestehende, gesetzliche Regelung der Bundesregierung, denn es erscheint bei drohender Altersarmut wenig sinnvoll, die aus Riesterenten erzieltem Einkünfte direkt mit der Grundsicherung zu verrechnen.

Experten raten aber immer noch zur Riesterrente, denn trotz der korrekten und alarmierenden Zahlen, weiß niemand, ob er im Alter wirklich auf die Grundsicherung angewiesen ist. Nur wer selbst vorsorgt, kann im Alter sicher sein, eine evtl. entstehende Versorgungslücke ausgleichen zu können. Fakt ist und bleibt, dass die Riesterrente in punkto Förderung und Sicherheit als Anlageform unschlagbar bleibt.

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