Wer spart kann im Alter tatsächlich der Dumme sein. Nicht wenige bezeichnen die Riester-Rente jetzt schon als eine Mogelpackung und es drängt sich die Frage auf: Warum sparen? Warum sparen, wenn im Alter von der Riester-Rente doch nichts über bleibt. Sparer sind verunsichert, seit die Neuigkeit umher geht. Wahrheit, oder doch nur ein Missverständnis?
Auslöser war das renommierte Politmagazin Monitor, welches in der ARD eines Abends verlauten ließ: Wer die Riester-Rente nutzt, hat im Alter evtl. nichts davon. Viel gespart und am Schluss kein Geld da? Wie kann das sein? Die Rechnung, die das Magazin eröffnete, zeigte einen allein stehenden Bürger, der durchschnittlich 1.500 verdient und über 32 Jahre lang einzahlte. Am Ende, im Jahr 2030 stand ein betrag zu Buche, der nicht einmal das Niveau der Grundsicherung von 680,- Euro erreicht. Zahlen, die nicht irgendwo herkommen, sondern offenbar aus den Archiven der regionalen Rententräger. Unterstützung für das Magazin Monitor kommt auch vom Sozialverband Deutschland, welche eine ähnliche Rechnung aufmachten.
Die Gesetzeslage lässt solche Fälle tatsächlich zu und so wird der ruf nach Nachbesserungen laut. Die Riester-Rente ist in der derzeitigen Verfassung sicherlich nicht so lukrativ, wie immer propagiert und ein Nachrechnen für die eigene Situation lohnt sich in jedem Fall. Es lohnt sich nicht nur, sondern es ist regelrecht notwendig, denn wer will schon sein ganzes Leben Beiträge für etwas zahlen und ansparen, was im Alter dann nicht mehr existiert.
