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Rentenversicherungszwang?

Posted in Altersvorsorge von Redaktion am 9. Jan. 2008

Fakt ist, das Selbstständige aktuell zu wenig für das Alter vorsorgen. Fakt ist auch, dass bestehende Regelungen, die auf der Freiwilligkeit der Selbstständigen basieren, derzeit verschärft werden. Zumindest ist eine rege Diskussion über eine Zwangsversicherung in der gesetzlichen Rentenkasse im Gespräch, um auch bei eigenständigen Unternehmen das Risiko der drohenden Altersarmut möglichst zu minimieren. Bei den Angestellten entwickelt sich das Rentenniveau positiv, denn zusätzlich zur gesetzlichen Rente stehen auch noch die betriebliche Altersvorsorge und die Riesterente immer besser da und stärken so das bestehende System. Die Absenkung der Renten wurde also nachhaltig und erfolgreich verhindert und was bei Arbeitern und Angestellten funktioniert hat, soll nun auch bei den Selbstständigen greifen.

Wer heutzutage selbstständig arbeitet und nicht, wie zum Beispiel Anwälte und Notare in so genannten Versorgungswerken organisiert und abgesichert ist, muss ganz alleine für seine spätere Rente sorgen und auch für die Schließung der oft zitierten Rentenlücke. Gerade bei der Rentenlücke ist dann das Problem zu sehen. Ein Problem, welches mit der Rürup-Rente gelöst werden kann. Mit ähnlichen Ansätzen und Funktionsweisen wie bei den erfolgreichen Riesterverträgen soll nun auch die Rürup-Rente den Selbstständigen das Risiko im Alter arm dazustehen minimieren. Steuerlich begünstigt ist diese Form der Vorsorge bereits heute schon auf einem ähnlich guten Weg, wie der namentlich ähnlich klinge Vetter. Zu klären ist aber immer noch die Frage, ob es nun bei einer kompletten Eigenverantwortung bleibt, ob es eine Zwischenlösung gibt, oder ob die gesetzliche Zwangsrentenversicherung auch für selbstständig arbeitende Personen kommt.

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