Der Dezember mag zwar der besinnliche Monat sein, doch hatte man drauf gehofft, dass sich nicht auch die Wirtschaft besinnt und zwar auf einen Stimmungseinbruch, doch genau das ist es, was jetzt passiert. Nach dem Ifo-Geschäftsklimaindex fiel die Punktzahl um insgesamt 1,2 Punkte von 104,2 auf 102 Punkte und so kühlt sich die Stimmung merklich ab. Kein schönes Geschenk zu Weihnachten und trotzdem Fakt.
Auch wenn die Analysten und Experten schon seit Monaten einen Rückgang prophezeiten, war aber diese Negativstimmung im November noch zerstreut worden, weil der Index trotz aller Annahmen, er würde fallen, dennoch anstieg. Scheinbar läuft und lief das Weihnachtsgeschäft aber nicht wie erwartet und so beurteilen Geschäfte und Einzelhändler ihre Lage diesen Monat wesentlich schlechter.
Der maßgebliche Teilindex brach sogar um über 7,5 Punkte ein und das ist ein deutliches Signal von der Wirtschaft in Sachen Stimmung, der sich wohl auch bis ins nächste Jahr hinein fortsetzen wird. Auch in 2008 beurteilt sich der Markt selbst schlecht und startet jetzt schon mal mit negativen Vorgaben in das neue Jahr. Auch wenn dieser Negativtrend nur leicht nach unten zeigt, so zeigt er dennoch nach unten und eine gute Entwicklung ist das nicht.
Gründe für die schlechte, wirtschaftliche Stimmung ist auch die US-Finanzmarktkrise, so Ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Der Index habe den schlechtesten Wert seit Februar 2006 und das ist nicht zuletzt auch auf den US-Markt zurückzuführen. Konjunktur lässt gemeinhin nach und somit beeinflusst es auch die gesamtdeutsche Wirtschaft und auch jeden einzelnen Kunden. Natürlich indirekt, aber die schlechte, unsichere Lage ist nicht von der Hand zu weisen und der Ifo-Geschäftsklimaindex bestätigt es.
