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Krankenhäuser schliddern in die Krise

Posted in Krankenversicherung von Redaktion am 18. Dez. 2007

Die Branche wollte sich nachhaltig entschulden und so erhöhten die Träger der gesetzlichen Krankenversicherung in der Vergangenheit kräftig die Gebühren ihrer Mitglieder, um aus den roten bald wieder schwarze Zahlen zu machen. Dies gelang auch und sogar schneller als erwartet, doch nach der Absegnung der Gebührenerhöhung durch die Kanzlerin, wurden die Beiträge jetzt nicht wieder zurück genommen. Grundsätzlich muss das auch nicht sein, wenn die Gesundheitslage in Deutschland sich aufgrund der vermehrten Einnahmen dann auch entscheidend verbessert. Doch so ist es nicht und die negative Lage ist längst direkt am Krankenbett spürbar.

Die aktuelle Entwicklung zehrt die Krankenhäuser aus und lässt die Krankenhausbetriebe nachhaltig in eine Finanzkrise schliddern, obwohl es der gesamten Branche an sich durch die Mehreinnahmen gut gehen sollte. Was nützt es dem Beitragszahler, wenn er die Manager der Krankenkassen und ihre Budgetpläne finanziert bekommt, aber als Patient auf der Strecke bleibt. Vornehmlich die gestiegenen Energiekosten und auch die Mehrwertsteuererhöhung machen die Krankenhäuser finanziell selber „krank“ und nun kommen noch politisch beschlossene Tariferhöhungen für die Angestellten hinzu, welche die Lage nur noch verschlimmern.

Gesundheitlicher Aufschwung und gesunde Krankenversicherungsträger sind notwendig, aber nur, wenn der Aufschwung auch bei denen ankommt, die nachhaltig für die Gesundheit zuständig sind, bzw. jene, die ihre Beiträge entrichten und dann als Patient in einem Krankenhaus versorgt werden müssen.

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