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PKV - Rechnungen unter der Lupe

Posted in Krankenversicherung von Redaktion am 6. Dez. 2007

Nachdem sich die Ausgangslage für die private Krankenversicherung in den letzten Monaten wettbewerbsmäßig verschärft hat, sind nun auch die Versicherer selbst genauer geworden. Konnte man früher fast blind damit rechnen, dass erstattet wurde, was man einreichte, werden eben diese Rechnungen heutzutage immer genauer unter die Lupe genommen und bisweilen scharf kontrolliert. Der Aufwand soll Kosten minimieren und bestimmte, unnötige Leistungen aufdecken, so das der Versicherer zukünftig gegen Kunden vorgehen kann, die sich Leistungen genehmigen, die eigentlich nicht medizinisch notwendig sind.

Nicht selten enden solche Vorgehensweisen auch vor dem Gericht, denn was für die Krankenversicherung evtl. nicht notwendig ist, mag der behandelnde Arzt, respektive natürlich auch der Patient vollkommen anders sehen. So steht mal wieder die kostenoptimierte Leistungsgesellschaft gegen das gesundheitliche Wohl im Einzelfall. Schlimmer wird es noch, wenn die Beträge eigentlich zu gering sind, als das man die Justiz bemühen sollte, aber so bleibt der Kunde schlussendlich dann doch auf den Kosten sitzen.

Die Nichtbegleichung der Rechnung seitens der PKV ist übrigens nicht selten lediglich eine Computerentscheidung und gar nicht mal das Ergebnis eines von hand geprüften Falles. Statistiken passen nicht zum Regelfall und schon rutscht der Kunde durchs Raster. Derlei Ungereimtheiten lassen sich aber auch durch Schriftverkehr klären und auch das Aufsuchen eines Ombudsmannes ist eine gute Alternative, wenn mal etwas unklar sein sollte.

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