Lange nicht alle Immobilien auf dem US-Markt unterliegen dem preislichen Verfall und vornehmlich jene Gebäude in Top-Lagen können jeder Krise zum Trotz ihre Preise stabil halten und sogar steigern. Doch unter einem Aspekt leiden sie alle und das ist der extrem schwache Dollar, der seinen Standpunkt als Weltwährung an den Euro zu verlieren scheint.
Für den Europäer ist der Einstieg jetzt günstig, allerdings ist auch das Währungsrisiko allgegenwärtig. Zwar profitiert man zunächst als ausländischer Investor von den geringen Preisen und dem Werteverfall bei US-Immobilien. Nicht nur Experten sind davon überzeugt, dass es sich jetzt genau lohnt einzusteigen, auch die Statistiken zeigen deutlich, wie einfach es aktuell ist ein lukratives Immobiliengeschäft auf dem US-Markt abzuwickeln.
Zwangsversteigerungen nehmen zu, Zinsen werden weiter erhöht und diese Spirale ist es, welche die Preisentwicklung weiter voran treibt und sicherlich nicht zum preislichen Vorteil für den amerikanischen Immobiliensektor. Dann noch die Kursentwicklung des Dollars hinzu addiert und die Kauflaune der Europäer sollte geweckt worden sein. Beachten sollte man allerdings den Kurs genau, denn steigt der Dollar wieder kann sich ein Haus binnen 24 Stunden um viele tausend Dollar verteuern.
Vorsichtige Experten verwenden bei so einer Lage immer den Satz „Never catch a falling knife“. Wenn man also vorsichtig ist und nicht nach „fallenden Messern“ greifen will, sollte man auch beim schlechtesten Dollarkurs und den günstigsten Immobilienpreisen gewissenhaft handeln.
