Die guten Nachrichten sind, dass die Deutschen immer länger leben und so auch immer länger ihren Ruhestand und die Rente genießen können. Damit ist es aber auch schon vorbei mit den guten Nachrichten und die Negativschlagzeilen geben sich in der Tages- und Fachpresse die Klinke in die Hand. Der neueste Horror ist die angekündigte Rente mit 77. Ja, richtig gelesen. Und diese Zahl kommt nicht von irgendeiner Vereinigung, sondern von der UN selbst.
Das Münchner Ifo-Institut verwies auf die Einschätzungen, die von der UN heraus gegeben wurden und die beinhalten, dass rein rechnerisch das Rentenalter noch viel weiter nach hinten verschoben werden müsste, um überhaupt alle anfallenden Kosten jetzt und vor allem in der Zukunft noch decken zu können. Natürlich ist eine solche Zahl und Vorgehensweise absurd, aber die Pläne für eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters liegen offenbar schon in irgendeiner Ministeriumsschublade.
Wahrscheinlich ist diese Schublade im Innenministerium zu finden, denn der Innenminister Wolfgang Schäuble höchst selbst hat eine weitere Anhebung ins Gespräch gebracht und die Wirtschaft und die Volkswirte stoßen prompt ins gleiche Horn. Steigende Lebenserwartung muss also auch mit einem höheren Renteneintrittsalter einhergehen, so zumindest der Tenor aus der Wirtschaft. Nun steht hier also eine Erwartung, nämlich die der Lebenszeit gegen eine definitive Größe, nämlich das Renteneintrittsalter. Ob das so eine gute Planung ist, wird sich zeigen und nur ein Lebensalter zu nennen ist an dieser Stelle auch unsachlich.
Vielleicht sollte mal über die Beitragsjahre gesprochen werden, oder über eine Mindestsumme, die eingebracht werden muss. Fakt ist nun aber leider, dass eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre bereits angedacht ist und diese Entwicklung ist keine Gute.
