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Riester-Rente nicht ausreichend

Posted in Riester-Rente von Redaktion am 23. Nov. 2007

Riestern tun ja nun langsam immer mehr Menschen. Aus Angst vor Altersarmut, doch nun wird so langsam klar, dass selbst die staatlich geförderte, private Rentenvorsorge nicht unbedingt ausreichen wird, um die Lücke zu schließen. Zu dem richtigen Vertrag braucht der geneigte Riestersparer nämlich nun auch noch eine gute Portion Glück in Bezug auf die Arbeitsmarktentwicklung. Nur wenn sich auch der Markt positiv entwickelt und so wie aktuell um die Fünf-Prozent-Marke liegt, liegt auch das spätere Nettoeinkommen etwas höher.

Nach einer Studie zur Riester-Rente wird unter Umständen selbst eine hundertprozentige Ausnutzung der Riesterförderung nicht die Lücke zwischen dem letzten Gehalt und der ersten Rentenzahlung und die dadurch entstehende Differenz schließen können. Das millionenschwere Forschungsprojekt, welches durch den Deutschen Rentenversicherung Bund und das Bundesarbeitsministerium in Auftrag gegeben wurde, stellt weiterhin klar, dass auch die betriebliche Altersvorsorge sich nicht wie gewünscht entwickelt habe. Weniger als ein drittel aller Männer und noch weniger Frauen sind auf diese Art und Weise zusätzlich abgesichert und auch hier wird, wie in vielen anderen Bereichen der Vorsorge auch, ein deutliches Ost-West-Gefälle deutlich. Global betrachtet, schreitet die Absicherungslage nicht schnell genug voran und gegen eine drohende Altersarmut wird immer noch zu wenig unternommen.

Nur wer das Drei-Säulen-Modell rigoros ausnutzen kann, also betrieblich und privat zusätzlich zur staatlichen Rente vorsorgt, wird im Alter sicher dastehen und selbst für diese Aussage mag der ein oder andere Spezialist keine Gewährleistung übernehmen. Fakt ist, dass eine mangelnde Vorsorgebereitschaft (betrieblich wie privat) und eine häufige und längere Arbeitslosigkeit die Lücke weiter aufklaffen lässt.

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