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Beiträge zur PKV steigen zweistellig

Posted in Krankenversicherung von Redaktion am 23. Nov. 2007

Dass die PKV für Männer ab dem kommenden Jahr wesentlich teurer wird, hat man ja schon gewusst, aber das die Beitragserhöhungen dank Gesundheitsreform nun teilweise um zweistellige Prozentbeträge steigen soll, hatte man so wohl nicht wahr haben wollen. Zweistellige Anstiege und das obwohl die Gesundheitsreform erst 2009 in die nächste Runde geht. Mehr als acht Millionen Versicherungsnehmer sind betroffen und das ab Januar 2008.

Die Kostenexplosion kommt, wie gesagt nicht unerwartet, aber in der Höhe sicherlich war das so nicht klar. Nicht alle haben mit diesen hohen Kosten zu rechnen, denn es kommt auf den individuellen Tarif an. Vorab informieren die Versicherungsgesellschaften ihre Mitglieder sowieso schriftlich und sollte dennoch Unklarheit herrschen ist die Versicherungsgesellschaft erster Ansprechpartner.

Doch was treibt die Kosten denn nun so vehement in die Höhe? Es sind in diesem Fall nicht nur erhöhte Kosten weil der medizinische Entwicklungsstandard immer teurer wird und auch die längere Lebenserwartung der Menschen von heute ist nicht der einzige Fakt. Natürlich spielt das mit rein, aber im Endeffekt ist es die ganz normale Kostenentwicklung, die derzeit im Gesundheitswesen vorherrscht. Gut 5 Prozent Erhöhung fallen nur ins Gewicht, weil die Gesamtlage sich verteuert hat und so zum Beispiel Medikamentenkosten angestiegen sind, um mal einen Teil der Gesamtkostenlage hervor zu heben.

Zudem kommt die Anpassung wegen der aktuellen Sterbetafeln, allerdings ist die Erhöhung nur etwa 2 bis 3 Prozent schwer. Der Hauptanteil ist die politische Umsetzung des Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), welches Frauen und Männer gleich stellt und so zum Beispiel auch die Kosten für eine Schwangerschaft auf beide Geschlechter verteilt und nicht, wie bisher, nur die Frau damit belastet wird.

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