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Deutsche verschenken Geld

Posted in Riester-Rente von Redaktion am 20. Nov. 2007

Die Riester-Förderung kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus. Gepriesen als beste Form der Vorsorge, gibt es ganz offensichtlich doch einen Haken. Millionen von Deutschen haben zwar einen Riestervertrag, doch haben sie den Antrag auf staatliche Förderung nicht gestellt. Schwer vorstellbar, aber alleine in 2004 wurden dem Staat so satte 200 Millionen Euro geschenkt. Die Zulagen müssen nämlich beantragt werden und das passiert über die zentrale Zulagenstelle, von der aus auch die Anträge direkt verschickt werden. Riester-Sparer beantragen diese Zulage aber auch direkt über den entsprechenden Anbieter des Riester-Produkts.

Rückwirkend für 2004 gibt es nun allerdings kein Geld mehr, denn lediglich zwei Jahre rückwirkend kann man die Zulagen beantragen. Nach Schätzungen des deutschen Rentenversicherungsbundes sieht die Situation aber auch in 2005 bereits so aus, dass Millionen Förderberechtigte ihre Zulage nicht bekommen werden, weil der entsprechende Antrag fehlt.

Zumindest muss die Zulage nur einmal und nicht zum Beispiel jährlich beantragt werden. Mit dem so genannten Dauerzulagenantrag ist man langfristig auf der sicheren Seite und profitiert jedes Jahr aufs Neue von den staatlichen Zulagen. Auch wer dieses Jahr noch abschließt, kann die volle Förderung für 2007 noch bekommen. Lediglich drei Prozent des Bruttolohns fallen monatlich dafür an und die Förderung beträgt 114 Euro für den Versicherten an sich und nochmals 138 Euro für jedes Kind, allerdings nur für ein Elternteil.

2008 steigen die staatlichen Zulagen auch noch mal an. Versicherte bekommen dann 154 Euro und für jedes Kind fallen dann 185 Euro an. Gespart werden müssen dann allerdings 4 Prozent vom Lohn. Das Geld sollte man nicht verschenken, also unbedingt den Antrag auf Zulagenzahlung stellen.

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