„Super Six“ ist die neue Anlagestrategie von Cortal Consors, die seitens der Stiftung Warentest mal genauer unter die Lupe genommen wurde. Es handelt sich dabei um ein Kombi-Produkt, welches vorab eine Mindesteinlage von 3.000 Euro benötigt. Diese Summe dient dem Anleger zum splitten damit zum einen ein Sechsmonate-Festgeld bedient wird und die andere Hälfte in Fonds investiert wird. Der Zinssatz beim Festgeld beträgt übrigens satte sechs Prozent und ist in dieser Höhe aktuell von keinem anderen Produkt zu überbieten.
Des Weiteren warten auf den Anleger gute Fonds, wie z. B. Produkte von DWS, den Templeton Growth Fund, den Fidelity European Growth und einige weitere, renommierte und sichere Fonds. Auch im Dauertest sind alle vorhandenen Fonds als „stark überdurchschnittlich“ bewertet worden. Beste Voraussetzungen also für alle Anleger. Zudem genießen die Anleger bei allen Fonds einen 50-Prozent-Rabatt auf den Ausgabeaufschlag und können bis zu sechs Monate den Markt sondieren, bevor sie mit einsteigen. Nachteil allein ist, dass die angebotenen Komponenten kaum zusammen passen und hier Langzeitinvestment auf kurzfristige Renditechance trifft. Auch wenn der hohe Zinssatz zunächst konkurrenzlos ist, sinkt nach den sechs Monaten der Zinssatz wieder auf das Normalniveau der Bank ab.
Als Fazit bleibt nur zu sagen, das „Super Six“ nur für Leute geeignet ist, die ohne hin vor hatten ihr Geld rund sechs Monate zu „parken“ und zusätzlich langfristig zu investieren. Ansonsten sollte man sich von hohen Zinsen zu Beginn nicht unbedingt locken lassen.
