Klammheimlich planen die einzelnen Bundesländer eine einheitliche und übergreifende Wassersteuer in den Bundesrat als Gesetzentwurf einzubringen. Doch bereits in den ersten Zügen dieser neuen Art und Weise jedem Bürger gekonnt in die Tasche zu greifen, formiert sich auch aus der Politik Widerstand gegen neuerliche Abgaben.
So formuliert es die Berliner FDP betont deutlich über ihren Sprecher der Bundestagsfraktion. Das letzte was die Bundesrepublik jetzt vertragen kann und vor allem das Letzte, was dieses Land jetzt braucht, ist eine neue Angabe dieser Art. Solch eine Steuer, schätzt die FDP, würde Preistreiberei begünstigen und einen weiteren Rohstoff unnötig verteuern.
Außerdem geht eine neue Steuer, die alle betrifft, vornehmlich wieder zu Lasten des kleinen Mannes und eine neue finanzielle Belastung würde wieder auf dem Rücken der Geringverdiener ausgetragen werden. Damit steigen dann nicht nur, wie erwähnt die Rohstoffkosten, sondern auch die Inflation weiter an. Dies sollte verhindert werden.
Trotz Aufschwung in den Geldbörsen dieses Landes, kann es nach Ansicht der FDP nicht angehen, dass den regierenden dieses Landes dazu nicht mehr einfällt als neue Steuer zu implementieren. Eine bürgerfreundliche Politik ist wichtig und die FDP will, nach eigenen Worten ihres Sprechers daran festhalten und auch ohne neue Steuern den Steuerwettbewerb zwischen den Ländern aufrecht erhalten.
