Wo sind die guten Fonds und wo sind die Fonds, die auch in ein paar Monaten gut sind? Eine neue Studie soll nun genau diese Fragen beantworten und dabei legt die Studie auf bestimmte Punkte besonders viel Wert. Die neue Studie nimmt die Performance unter einem neuen Gesichtspunkt aufs Korn und zeigt auch Lückeninformationen auf. Investoren sind jetzt schon angetan, denn genau das ist es ja was sie brauchen. Gesicherte Informationen bevor Geld investiert wird und ein kalkulierbares Risiko. Kurz: Macht es Sinn Geld in die Sache zu stecken?
Die Innovation heißt „Return Gap“ und ist ein völlig neuer Bewertungsansatz den drei US-Forscher entwickelt haben. Mit dem Begriff Return Gap bezeichnen die drei Amerikaner den Wert zwischen dem tatsächlichen Ertrag eines oder auch mehrerer Fonds und dem hypothetischen Portfolio. Das Portfolio besteht aus Werten, welche sich aus seinen offen gelegten und kompletten Investitionsbeständen zusammen setzen. So wird sozusagen ein Buy-and-Hold-Manager simuliert, der auch die Aktien eines Fonds unberührt lässt. Der so festgelegte Unterschied zwischen dem ganz realen Ertrag und dem angenommenen, dem hypothetischen Portfolio zeigt dann die Tätigkeiten eines Fondsmanagers auf.
Werte die eingekauft und wieder verkauft wurden, werden gezeigt, verursachte Transaktionen kenntlich gemacht und auch die neuen Ertragsquellen werden angegeben. Das alles nennt man den Return Gap.
Zieht man ein Fazit dieser neuen Strategie muss man sagen, das sie ein völlig neuer Ansatzpunkt für Investoren ist, seine individuelle Fondsauswahl zu treffen. Einzelne Fonds werden also nicht mehr anhand von Punkten und Skalen verglichen, sondern zeitlich versetzt mit sich selbst. Aufwendig, aber eben unglaublich vorteilhaft weil es eine neue Bewertungsperspektive schafft. Dennoch werden Privatanleger sicherlich überfordert sein wenn sie ihre Strategie nach dem Return Gap auslegen.
