Banken und Sparkassen locken trotz der negativen Zinsentscheidung der EZB weiter mit hohen Zinsen auf kurzfristig angelegtes Kapital, wie Tagesgeld oder ähnliche Möglichkeiten. In diesem Fall wird der Markt also nicht von den Zinsentscheidungen der Großbanken belebt, sondern durch den guten, alten Wettbewerb und das Buhlen um Kunden. Doch trotzdem sollte man genau hinschauen, denn nicht alle Angebote sind wirklich lukrativ und kundenfreundlich.
Zwar steigen die Zinsen für Tagesgeld und Co. vorerst nicht weiter, doch sie sind nach wie vor für Anleger absolut attraktiv. Kunden stehen bei Banken und Sparkassen momentan hoch im Kurs und so wird die deutsche Öffentlichkeit von Angeboten für Tagesgeld und ähnlichen Dingen regelrecht zu gepflastert. In diesem Zusammenhang warnt vor allem der Verbraucherschutz vor so genannten Lockangeboten.
Es wird geraten vor allem das Kleingedruckte und versteckte Vertragsinhalte genau zu studieren und zu ergründen. So bietet die türkisch-holländische Credit-Europe-Bank zwar starke 5 Prozent aufs Tagesgeld, doch gilt dies nicht für Bestandskunden und im Falle einer Insolvenz gibt es auch nur einen Schutz bis zu einem Wert von 20.000 Euro. Risikobehaftet und nicht leicht auszurechnen, für den privaten Kunden.
Vorher also alles genau durchrechnen was an Zinsen später heraus kommt und was für ein Zinssatz wirklich gilt. Ebenso auf teure Gebühren achten und grundsätzlich gilt: Wer nicht täglich an sein Erspartes ran muss, der sollte von Tagesgeld auf Festgeldanlagen umsteigen. 12 Monate Festgeld bieten aktuell bessere Renditechancen und weniger Stolperfallen.
