Die aktuelle Unsicherheit der Finanzmärkte ist ein Segen. Zumindest für diejenigen, die kurzfristig Kapital angelegt haben. Fest- und Tagegeldkonten weisen schon seit einiger Zeit deutlich steigende Erträge auf. Alleine in den letzten zwei Monaten ist der Zinssatz für Tagesgeld um 0,2 Prozentpunkte gestiegen und bei Festgeld sind es sogar bereits 0,3 Prozentpunkte innerhalb des vergangenen Jahres.
Deutlich ist zu beobachten, wie Anbieter solcher Geldanlagen um Kunden buhlen und zusätzlich ist die Knappheit liquider Mittel ein Grund für steigende Zinsen. Banken wollen liquide bleiben und so holen sie sich anlegewillige Kunden ist Haus und ködern diese mit hohen Zinssätzen. Selbst Branchenriesen bleiben von der Entwicklung nicht unbeeindruckt und passen ihre Konditionen und Werbestrategien dem Markt an. Den potenziellen Kunden freut es.
Die kurzfristige Anlage lohnt sich, denn alle, die aktuell auf ihre Rücklagen nicht zurück greifen müssen, können ihr Geld zu wirklich guten Konditionen jetzt einbringen und kurzfristig festlegen. Mit Renditen zwischen 4 und 5 Prozent ist dies so verlockend, wie schon seit Jahren nicht mehr. Allerdings sollte es sich bei dieser Form der Geldanlage wirklich nur um kurzfristige Engagements handeln, denn für eine langfristige Anlage sind die Renditechancen zu gering.
Ein Vergleich der Angebote für Tages- und Festgeldkonten lohnt sich derweil, denn nicht alle Banken machen den Trend mit und steigern ihre Zinssätze. Somit kommt es zu deutlichen Unterschieden und wenn man als Anleger Kasse machen will, dann sollte man wissen in welche „Lücke man stoßen muss“. Unterschiede von bis zu 2 Prozentpunkten sind aktuell keine Seltenheit und führend sind wieder einmal die Direktbanken, mit Renditen von bis zu 5 Prozent auf das angelegte Kapital.
