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Sprintzertifikate


Ähnlich einem sprintenden Sportler bewegen sich Sprintzertifikate über eine bestimmte Distanz besonders schnell. Anders formuliert, der Anleger nimmt innerhalb einer vorab definierten Bandbreite im besonderen Maße an Kurssteigerungen teil.

Sprintzertifikate eignen sich insbesondere dann, wenn bestimmte Kurssteigerungen erwartet werden, denn Gewinne außerhalb der Bandbreite werden nach oben durch einen Cap begrenzt. Man spricht daher auch von Bandbreitenzertifikaten.

So funktioniert ein Sprintzertifikat

Der Besitzer eines Sprintzertifikats erhält innerhalb einer bestimmten Kursspanne die doppelte Rendite in Bezug auf die prozentuale Steigerung des Basiswerts.

Wichtig sind hier zwei Kennzahlen: Nehmen wir an, Sie erwerben ein Sprint-Zertifikat auf einen Basiswert, der bei 100 Euro notiert. Die Spanne zwischen Schwellenkurs und Cap wird auch Range genannt, wir gehen von einem Schwellenkurs von 100 Euro und einem Cap von 120 Euro aus.

Folgende Möglichkeiten wären denkbar. Der Kurs des Basiswerts notiert zum Ende der Laufzeit bei 120 Euro, der Anleger erhält dann 140 Euro. Liegt der Basiswert bei Fälligkeit über 140 Euro, erhält der Anleger trotzdem nur den Cap. Sinkt der Basiswert jedoch unter 100 Euro, erhält der Anleger dessen Gegenwert ausgezahlt.

Sprintzertifikate - die Vorteile

Innerhalb der Range profitieren Anleger doppelt von Kurssteigerungen.
Das Risiko eines Sprintzertifikats ist nicht höher, als das eines Direktinvestments.
Auch bei kleinen Renditesteigerungen erhält der Anleger dank des Sprints eine ansehnliche Rendite.

Sprintzertifikate - die Nachteile

Sprintzertifikate haben eine Maximalrendite, den Cap.
Sprintzertifikate haben keine Absicherung gegen leicht fallende Märkte.
Die Kurse von Sprintzertifikaten entsprechen nur bei Ausgabe und bei Fälligkeit dem realen Wert, Restlaufzeit und Kursschwankungen beeinflussen diesen während des Handels.

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