Was ist neben dem Zinssatz bei einem Vergleich der Tagesgeldkonten zu beachten?
Neben dem Zinssatz spielen weitere Aspekte bei der Wahl des richtigen Tagesgeldkontos eine Rolle, die beim Vergleich der einzelnen Angebote auf keinen Fall vernachlässigt werden dürfen. Denn was bringt der höchste Zinssatz, wenn das Guthaben nicht vollständig abgesichert ist. Doch der Reihe nach:
Häufig finden sich im Kleingedruckten der Banken Beschränkungen der maximalen Einlage, also wie viel Geld auf dem Tagesgeldkonto maximal deponiert werden darf. Häufig sinkt der Zinssatz ab einem bestimmten Wert ebenfalls.
Weitaus wichtiger als die maximale Einlage ist die Häufigkeit der Zinsgutschrift, die je nach Bank monatlich oder aber auch jährlich erfolgt. „Was, ist doch egal. Am Jahresende habe ich doch eh den gleichen Betrag?!“ - Falsch gedacht, denn aufgrund des Zinseszins-Effekts vermehrt sich das Geld nach jeder Gutschrift – je häufiger diese erfolgt, desto besser. Dementsprechend ist der effektive Zinssatz, also der Zinssatz, um den das Guthaben am Jahresende gestiegen ist, bei häufigeren Gutschriften höher als bei einer einmaligen Gutschrift pro Jahr. Auch sollten Sie beachten, dass die Zinsen relativ stabil sind.
Gerade bei höheren Anlagebeträgen sollte außerdem auf eine ausreichende Einlagensicherung geachtet werden, was gerade bei ausländischen Banken ein Problem darstellt, da hierbei, sofern die Bank nicht Mitglied eines Einlagensicherungsfonds ist, das Recht des Herkunftslands des Instituts gilt. Andernfalls kann es bei einer Insolvenz der Bank zu einem Vermögensverlust kommen. Weitere Informationen diesbezüglich finden Sie auch auf der Website der entsprechenden Banken.
Fazit: Bei der Wahl des richtigen Tagesgeldkontos gibt es Einiges zu beachten, doch kann mit der Wahl des richtigen Angebots von zusätzlichen Einnahmen pro Monat profitiert werden. Es lohnt sich also, sich diesbezüglich umfassend zu informieren.
Tagesgeldkonten im Vergleich