Investmentfonds
Investment steht für Investition. Investmentfonds sind damit, aus dem Englischen übersetzt, nichts anderes als Investitionsfonds, sprich eine Geldanlage. Typische Investmentfonds sind Aktienfonds, Rentenfonds, offene Immobilienfonds und Geldmarktfonds. Gleich, für welchen Fondstyp man sich als Anleger entscheidet: Sie bieten entscheidende Vorteile. Der zeitliche und finanzielle Aufwand ist eher gering einzuschätzen, die Anlage kann problemlos verwaltet werden und sie setzt kaum Kenntnisse der einzelnen Märkte voraus. Investmentfonds – sofern es sich um offene und nicht um geschlossene Fonds handelt – bieten sich deshalb für Anleger jeder Couleur an.
Arbeitnehmer, die 50 Euro im Monat berappen können und sinnvoll anlegen wollen, werden ebenso angesprochen wie Besserverdiener, deren Anlagevolumen vier- oder fünfstellig ist. Gerade für Kleinanleger, die sich für Investmentfonds entscheiden, bietet sich daher das Fondssparen an. Die Fondsanteile werden dann entsprechend des gewünschten Betrages gekauft. Ansonsten lassen sich auch ohne festen Auftrag Anteile eines jeden offen gehandelten Fonds erwerben. Banken, Sparkassen und freie Fondshändler bieten eine enorme Auswahl. Informationen zu den einzelnen Fonds gibt es in den Filialen der Banken oder ganz einfach online.
Bei der Suche nach dem passenden Investmentfonds kann nach verschiedenen Kriterien vorgegangen werden. Zum einen kann nach Typ entschieden werden, also beispielsweise Aktien- oder Rentenfonds, zum anderen nach der Anlagedauer. Unterschieden werden dabei drei Kategorien: Kurz-, mittel- und langfristige Fonds. Als drittes Kriterium gilt bei Fonds der Ausgabeaufschlag. Es gibt Tradingfonds ohne Ausgabeaufschlag und Classicfonds mit entsprechendem Aufschlag.
Dieser Aufschlag macht nur einen Teil der Kosten aus, die beim Handel mit Fonds zu bedenken sind. Hinzu kommen Verwaltungskosten, teilweise Erfolgsbeteiligungen für das Fondsmanagement und Transaktionskosten. Den Posten der Depotgebühren für Investmentfonds kann man geschickt umschiffen. Es gibt reichlich Angebote für kostenlose Wertpapierdepots, in denen man seine Fonds sicher aufbewahren kann. Manche Banken verlangen für die Gebührenbefreiung eine gewisse Anzahl an Trades, sprich Käufen und Verkäufen, bei anderen ist es abhängig davon, wie hoch die Einlage ist. Ein Vergleich spart in dem Fall Geld. Das gilt im Übrigen auch für den Kauf der Fonds. Freie Händler bieten sie häufig mit einem wesentlich geringeren Aufschlag an. Das macht sich auf Dauer bezahlt.