Geldmarktfonds
Bei Geldmarktfonds handelt es sich um Fonds, die vorwiegend oder ausschließlich in Geldmarkttitel oder andere liquide Papiere mit kurzer Restlaufzeit investieren.
Zu den bevorzugten Investments zählen dabei Termingeld, Sichtguthaben von Banken, Schuldscheindarlehen oder kurz laufende Anleihen.
Über einen Geldmarktfonds kann auch ein normaler Anleger in solche Papiere und Titel investieren, die ihm auf dem Weg der direkten Beteiligung verschlossen bleiben, da dieser Marktbereich ausschließlich institutionellen Anlegern vorbehalten ist.
Die Wertentwicklung von Geldmarktfonds ist dabei immer von der Entwicklung des Zinsniveaus am Geldmarkt sowie der Auswahl der richtigen Papiere und Titel abhängig.
Schon die Wahl der Investments lässt erahnen, dass hier keine Renditen wie bei internationalen Aktienfonds zu erzielen sind.
Im Vergleich zu Tagesgeld oder Festgeld kann ein gut gemanagter Geldmarktfonds aber durchaus eine höhere Rendite erwirtschaften und eignet sich so besonders zur Absicherung und kurzfristigen Anlage von Liquiditätsreserven oder als Alternative zu einer Geldanlage in Termingelder.
Die erzielbaren Renditen liegen hierbei zwischen 2 und 6% p.a. und sind wie bereits gesagt immer von der Entwicklung der Leitzinsen und dem Geschick des Fondsmanagements bei der Auswahl der richtigen Titel und Papiere abhängig.
Geldmarktfonds sind darüber hinaus börsentäglich handelbar, womit also das angelegte Kapital auch einer jederzeitigen Verfügbarkeit unterliegt.
Sie können direkt über die nationalen und internationalen Wertpapierbörsen gekauft und verkauft werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Investment in Geldmarktfonds vor allem für Anleger interessant ist, die eine Möglichkeit zum Parken von Geldern in einer möglichst sicheren Form der Geldanlage und mit sofortiger Verfügbarkeit suchen oder die größere Beträge zwischen mehreren Investments gut verzinst angelegt wissen wollen.