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Hedge Fonds | Hedgefonds


Sinken Aktienkurse, treibt das vielen Anlegern die Schweißperlen auf die Stirn. Sie sehen ihre Felle davon schwimmen. Manager von Hedge Fonds hingegen bleiben gelassen und freuen sich vielleicht. Sie investieren nicht ausschließlich im Hinblick auf ein Plus am Aktienmarkt, sondern nutzen alle Bewegungen der Märkte aus. Und sie fahren meist ganz gut dabei. Hedge-Fonds bieten die größten Renditechancen, allerdings zu einem erhöhten Risiko.
Daran ändert auch nichts, dass der Name Hedge Fonds eigentlich für Absicherung steht. Worum es geht, ist ganz einfach: Die maximale Rendite. Dazu stehen den Fondsmanagern, die sich ihre Arbeit sehr gut entlohnen lassen und an den Gewinnen beteiligt werden, viele Anlage-Instrumente zur Verfügung. Eines sind die so genannten Leerkäufe. Dazu werden Aktien gegen Zahlung einer Gebühr und Zinsen geliehen. Verkauft werden die Papiere zum aktuellen Tageskurs. Zum fälligen Rückgabetermin werden die Aktien wieder gekauft und zurückgegeben. Ist der Kurs in der Zwischenzeit gefallen, macht der Manager Gewinn. Dabei sind solche Transaktionen nur eine vielen Strategien. So werden beispielsweise auch unterschiedliche Bewertungen gleicher Papiere an unterschiedlichen Marktplätzen ausgenutzt.

In Deutschland sind Hedgefonds erst seit dem 1. Januar 2004 erlaubt, allerdings auch nur im Rahmen strenger Regeln. Den Ursprung haben sie in den Vereinigten Staaten. Hier gehören Hedge-Fonds schon lange zum guten Ton und werden nicht selten von institutionellen Anlegern genutzt, darunter etwa die Universität Yale. Sie legen zumindest einen Teil ihrer Gelder an und waren damit bislang recht gut beraten. 17 Prozent Rendite in 1988 sind nur ein Beispiel für eine erfolgreiche Anlage.

Entscheidet man sich für einen Hedge Fonds muss man sich allerdings von Anfang darüber klar sein, dass es ein nicht unerhebliches Risiko gibt. Man sollte sich sehr genau über den Fonds informieren und die Laufzeiten bedenken. Dazu gehört, sich die Performance der vergangenen Jahre anzusehen. Das gilt ebenso für die Gebühren. Denn die schon genannten Managementgebühren können bis zu vier Prozent ausmachen. Einen Hedge-Fonds kauft man nicht einfach so nebenbei. Die Investition will überlegt sein, damit sie den gewünschten Effekt hat.

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