Fonds | Geldanlage
Fonds haben sich als Geldanlage inzwischen längst etabliert und stechen aufgrund einer Vielzahl von Vorteilen aus der immer größer werdenden Auswahl möglicher Investments hervor. Viele Anleger vertrauen ihr hart verdientes Geld versierten Fondsmanagern an und fahren recht gut dabei. Die Renditen von Fonds schwanken zwar je nach Typ – und es besteht auch die geringe Möglichkeit, Geld zu verlieren – doch insgesamt betrachtet, bringen Investmentfonds einen recht ansehnlichen Profit, der sich mit anderen Anlageformen durchaus messen kann.
Der Markt hält eine große Anzahl unterschiedlicher Fonds bereit. Aktienfonds, Rentenfonds, Dachfonds, Hedge Fonds und Immobilienfonds sind einige der Auswahlmöglichkeiten, die Anleger inzwischen haben. Grundsätzlich lassen sich Fonds in zwei Kategorien unterteilen: Offene und geschlossene Fonds.
Geschlossene Fonds zeichnen sich dadurch aus, dass Anteile nur während der Zeichnungsfrist gekauft werden können und auch nur solange, bis das benötigte Kapital, etwa für den Bau eines Bürogebäudes, eingezahlt wurde. Zu diesem Zeitpunkt wird der
Fonds geschlossen und es ist nicht mehr möglich, Geld zu investieren. In der Regel haben Fonds dieses Typs eine recht lange Laufzeit von bis zu 30 Jahren und erfordern mehr Kapital seitens der Investoren.
Im Gegensatz dazu können
offene Fonds börsentäglich gehandelt werden. Der Kauf oder Verkauf von Anteilen ist jederzeit möglich und nicht an Fristen gebunden. Diese Art der Fonds wird von Kleinanlegern bevorzugt. Denn der Einstieg in das Geschäft mit Fonds ist bereits ab wenigen Euro möglich. Alles, was dazu benötigt wird, ist ein Depot, in dem die Fonds aufbewahrt werden – immer mehr Banken, vor allem die Onlinebanken, bieten bereits kostenlose Wertpapierdepots an. Der Kauf und Verkauf der Fondsanteile kann dann über die Hausbank, jede andere Bank oder einen der vielen Fondshändler erfolgen.
Doch was zeichnet Fonds aus?
Sie minimieren das Risiko von Verlusten durch die Anlage in eine Vielzahl von Papieren, ob nun Aktien oder Renten. In anderen Worten: Ein Fonds ist ein Portfolio verschiedenster Wertpapiere und streut damit das Risiko. Welche Aktien oder Werte in einen Fonds aufgenommen werden, entscheidet der Fondsmanager, der bei seiner Auswahl viele Möglichkeiten hat. So kann er auf Sicherheit setzen oder aber auf eine optimale Rendite.
Die Frage, warum man nicht einfach selbst in viele Papiere investiert, lässt sich ganz einfach beantworten: Der Kapitalaufwand für eine derart breite Streuung der Anlage wäre enorm. So kauft man sich Anteile und profitiert selbst mit kleinen Summen am Gewinnpotential der Börse.